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CollageIm Fokus: G-Proteine

Das wesentliche Ziel der Pharmakogenetik / Pharmakogenomik ist die individualisierte Vorhersage erwünschter und unerwünschter Arzneimittelwirkungen, basierend auf Variationen in relevanten Genen. Eine große Herausforderung besteht darin, aus der Fülle an genetischen Sequenzinformationen die tatsächlich relevanten Genorte zu identifizieren. Bislang war ein Schwerpunkt solcher Arbeiten die Analyse von Genen, die für den Arzneimittel-Metabolismus und -Transport wichtig sind, sowie die Untersuchung derjenigen Gene, die für Arzneimittel-Rezeptoren kodieren.

Im Gegensatz dazu hat sich das Forschungsteam von Professor Siffert am Institut für Pharmakogenetik, Medizinische Fakultät der Universität Essen, auf die Analyse von Genen konzentriert, die für G-Proteine kodieren. Diese Proteine sind wesentlich an der Signalweiterleitung von allen Rezeptoren – den Hauptzielstrukturen vieler Arzneimittel – in das Zellinnere beteiligt und sitzen somit im Zentrum der zellulären Informationsweiterleitung (Signaltransduktion). Basierend auf diesem Forschungsansatz konnten Muster von Genen und Polymorphismen identifiziert werden, die Vorhersagen von Medikamentenwirkungen bezüglich ihrer Genauigkeit auf einem neuen Niveau erlauben. Damit ist es jetzt möglich vorherzusagen, welche Patienten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Medikamente ganz unterschiedlicher Indikationsbereiche ansprechen.

Die assoziierten genetischen Tests wurden im Rahmen von klinischen Studien validiert und sind patentiert oder zum Patent angemeldet. Neben diesen genetischen Tests bietet Eurofins Medigenomix mit Unterstützung von Professor Siffert eine fachkundige Beratung bei der Evaluierung und Interpretation von Ergebnissen und eine umfassende wissenschaftliche Beratung an.

Focus on G-protein genes

Da die G-Proteine, wie oben beschrieben, eine zentrale Rolle bei der zellulären Signaltransduktion spielen, haben funktionelle Veränderungen dieser Proteine einen großen Einfluss auf die Medikamentenwirksamkeit und auf den normalen Verlauf vieler verschiedener Krankheiten wie Infektionen, neurologische Erkrankungen und Krebs. In einer Reihe von Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass mit dem von Professor Siffert entwickelten "Drug Response Panel", welches sich auf die Analyse von Polymorphismen in G-Protein kodierenden Genen bezieht, mit hoher Präzision Arzneimittelwirkungen in den folgenden Indikationsbereichen vorhergesagt werden können:

  • Ansprechen und Verlauf einer Therapie mit Antidepressiva
  • Erfolg blutdrucksenkender Präparate
  • Thrombozytenaggregation nach Gabe bestimmter Arzneimittel
  • Therapieerfolg einer medikamentösen Behandlung bei Adipositas
  • Immun- bzw. Impfantwort auf bestimmte Krankheitserreger und deren Behandlung mit immunmodulierenden Medikamenten
  • Ansprechen auf Medikamente zur Behandlung von Krebserkrankungen

Unsere Leistungsangebote:

Im Bereich G-Proteine bietet Eurofins Medigenomix unter anderem folgende Leistungen an:

  • Analyse von G-Protein kodierenden Genen z.B. im Rahmen von klinischen Studien oder im Bereich der präklinischen Forschung
  • Nutzung der patentierten genetischen Tests exklusiv/nicht-exklusiv nach Indikationsgebieten (mittels Lizenznahme)
  • Wissenschaftliche Begleitung der jeweiligen Studienplanung und Auswertung, Interpretation der Ergebnisse, Unterstützung der Aufklärung des Wirkmechanismus insbesondere im Hinblick auf die vorliegenden genetischen Tests

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um Ihr Projekt oder Ihre Studie im Detail zu besprechen: pharmacogenetics@medigenomix.de


Eurofins Medigenomix GmbH
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Telefon: ++49 (0)8092 / 8289-200, Fax: -201
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Letzte Änderung dieser Seite: 26.10.2009
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